Manchmal beschenkt einen ein Abend auf eine Art, die man nicht erwartet hat. Falk Friedrich, Stephan Volk und Nicolas Herrlich hatten uns zur Vernissage von „Zwei Augenpaare. Fotografien von Donata Wenders und Wim Wenders“ ins Ernst Leitz Museum nach Wetzlar eingeladen. Für [k]eine produktion waren Lino Kalkhoff und Johannes Fielers dort. Und was für ein Abend das war.
Zwei Augenpaare: Ein Abend in der Leica Welt
Zur Vernissage von „Zwei Augenpaare. Fotografien von Donata Wenders und Wim Wenders“ waren wir im Ernst Leitz Museum in Wetzlar. Zwei fotografische Welten, ein Gespräch zwischen zwei Blicken, und ein Ort, der für sich genommen eine Reise wert ist.
I. Eine Einladung nach Wetzlar
II. Zwei Blicke auf die Welt
Die Ausstellung stellt zwei fotografische Welten nebeneinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Hier die farbintensive, menschenleere Weite von Wim Wenders. Dort die schwarzweiße, intime Nähe von Donata Wenders, Licht, Schatten, Bewegung. Im Zusammenspiel entsteht etwas, das man so nicht erwartet: ein echtes Gespräch zwischen zwei Blicken auf die Welt. Gezeigt werden ikonische Motive ebenso wie neuere Arbeiten aus den vergangenen Jahren.
III. Das Interview
Was uns besonders bewegt hat, war ein eigens für die Ausstellung produziertes Interview mit den beiden. Außerordentlich offen, sehr nah. Ein seltener Einblick in eine gemeinsame künstlerische Haltung, die sich eben nicht erklärt, sondern zeigt.
IV. Die Leica Welt
Und dann ist da noch das Gelände der Leica Welt selbst. Ein Ort, der bereits für sich genommen eine Reise wert ist. Wer sich für Fotografie interessiert, für Optik, für die Geschichte eines Mediums, findet hier mehr als nur ein Museum.
V. Hingehen
„Zwei Augenpaare. Fotografien von Donata Wenders und Wim Wenders“ läuft noch bis zum 20. September 2026 im Ernst Leitz Museum, Am Leitz-Park 6, Wetzlar. Sehr empfohlen.

